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Der Himmel ist offen

In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Mk 1,9-11)

Es ist nur eine kurze Szene, die das Evangelium da beschreibt; so kurz, dass es auf alles ankommt, was dort beschrieben wird:
Zum einen, dass Jesus unter einem offenen Himmel ist; und zum anderen das wunderschöne Bekenntnis Gottes zu diesem Menschen, der sich da auf die Seite der Sünder gestellt hat, auf die Seite derer, die der Umkehr bedürfen, weil sie sonst an ihrer Schuld ersticken würden.
Gerade dieses Zweite will uns sagen:
In diesem Jesus, stellt sich nicht einfach nur ein Mensch auf die Seite der Sünder, sondern da stellt Gott selbst sich auf die Seite der Sünder, denn dieser Mensch ist Gottes Sohn, dieser Mensch ist Gott.

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Dank sei Gott

In jener Zeit kam Jesus von Galiläa an den Jordan zu Johannes, um sich von ihm taufen zu lassen. Johannes aber wollte es nicht zulassen und sagte zu ihm: Ich müsste von dir getauft werden, und du kommst zu mir? Jesus antwortete ihm: Lass es nur zu! Denn nur so können wir die Gerechtigkeit, die Gott fordert, ganz erfüllen. Da gab Johannes nach. Kaum war Jesus getauft und aus dem Wasser gestiegen, da öffnete sich der Himmel, und er sah den Geist Gottes wie eine Taube auf sich herabkommen. Und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Das ist mein geliebter Sohn, an dem ich Gefallen gefunden habe. (Mt 3,13-17)

Bei der Taufe Jesu im Jordan gibt Gott sich zu erkennen und erkennt die Menschen. Jesus reiht sich als der Sohn Gottes in die Reihe der Sünder ein und Gott gibt sich in ihm zu erkennen. Er nimmt in seinem Sohn an, was menschlich ist und der Erlösung bedarf.
Er gibt sich als Vater zu erkennen und weist auf den Familienbund hin, in den auch wir durch die Taufe mit hineingenommen sind. Später wird Jesus das noch einmal bekräftigen, in dem er seine Jünger das „Vater unser“ lehrt.
Die Gnade, die uns dadurch zuteil wird, darf uns mit Freude erfüllen, darf uns zur Danksagung führen, zur Feier der Eucharistie und zur Anbetung.

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