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3. Advent

Freut euch zu jeder Zeit! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. Löscht den Geist nicht aus! […]
Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt. Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.
(1 Thess 5,16-19.23-24)

Löscht den Geist Gottes nicht aus:
– im adventlichen Trubel, den wir doch eigentlich dieses Jahr endlich einmal vermeiden wollten, und es wieder nicht geschafft haben. Warum eigentlich?
– in der alltäglichen Geschäftigkeit, die keinen Stillstand duldet, und in der jedes Warten Verlust bedeutet, statt Chance innezuhalten und den Kontakt zu Gott neu aufzunehmen.
– im Aktivismus, der bestrebt ist, jede Nachdenklichkeit im Keim zu ersticken und mit sinnentleerter Beschäftigung zuzudecken.

Gottes Geist führt uns zu:
– Tiefer innerer Freude über sein immer neues Kommen in diese Welt
– Gebet, zur selbstverständlichen immerwährenden Verbindung mit Gott, dem Dreh- und Angelpunkt unserer Welt und unseres persönlichen Daseins
– Dank für das, was wir tagtäglich aus Gottes Hand empfangen dürfen, denn wir erlangen nicht das was uns zusteht, sondern werden von Gott immer neu mit seiner Gnade beschenkt

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Sich erinnern

Verkündet es jauchzend, damit man es hört!
Ruft es hinaus bis ans Ende der Erde!
Ruft: Der Herr hat sein Volk befreit. Halleluja.
(Vgl. Jes 48, 20)

Ist uns denn wirklich nach diesem „Jauchzen“ zumute, zu dem uns der heutige Eröffnungsvers auffordert?
Spüren wir denn wirklich diese Befreiung, die uns der Herr an Ostern geschenkt hat?
Oder lassen wir uns längst wieder einfangen von mancher Sorge, mancher Mühsal eben vom Alltag und haben wir uns schon innerlich vom Osterjubel verabschiedet, so dass er sich in unserem Leben nicht mehr wiederfindet und auswirkt?
Dann gilt es, sich neu daran erinnern zu lassen.
Wir sind befreite, zur Freude berufene Menschen,
Jesus verspricht uns, einen Beistand: den Geist der Wahrheit, der uns durchdringt und erfüllt.
„Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater in meinem Namen senden wird, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe.“ (Joh 14,26)

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Gebet

Als Jesus in den Himmel aufgenommen war, kehrten die Apostel vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern. (Apg 1,12-14)

Mögen auch wir immer wieder die Erfahrung machen:
Im Gebet, im Gottesdienst, bei der Eucharistie, beim Empfang der hl. Kommunion begegne ich einer lebendigen Person, die mich liebt und mir hilft:
Jesus Christus.
Danken wir ihm für alles, was er uns immer wieder schenkt. Bitten wir ihn, dass er uns hilft in den Dingen, die uns gerade auf dem Herzen liegen.
Sagen wir zu ihm: Ich möchte meinen Weg mit dir gehen.

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