Schlagwort-Archive: Himmel

Der Himmel ist offen

In jenen Tagen kam Jesus aus Nazaret in Galiläa und ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Und als er aus dem Wasser stieg, sah er, dass der Himmel sich öffnete und der Geist wie eine Taube auf ihn herabkam. und eine Stimme aus dem Himmel sprach: Du bist mein geliebter Sohn, an dir habe ich Gefallen gefunden. (Mk 1,9-11)

Es ist nur eine kurze Szene, die das Evangelium da beschreibt; so kurz, dass es auf alles ankommt, was dort beschrieben wird:
Zum einen, dass Jesus unter einem offenen Himmel ist; und zum anderen das wunderschöne Bekenntnis Gottes zu diesem Menschen, der sich da auf die Seite der Sünder gestellt hat, auf die Seite derer, die der Umkehr bedürfen, weil sie sonst an ihrer Schuld ersticken würden.
Gerade dieses Zweite will uns sagen:
In diesem Jesus, stellt sich nicht einfach nur ein Mensch auf die Seite der Sünder, sondern da stellt Gott selbst sich auf die Seite der Sünder, denn dieser Mensch ist Gottes Sohn, dieser Mensch ist Gott.

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1. Advent

Du, Herr, bist unser Vater, „Unser Erlöser von jeher“ wirst du genannt. Warum lässt du uns, Herr, von deinen Wegen abirren und machst unser Herz hart, so dass wir dich nicht mehr fürchten? Kehre zurück um deiner Knechte willen, um der Stämme willen, die dein Eigentum sind.
Reiß doch den Himmel auf, und komm herab, so dass die Berge zittern vor dir.
Seit Menschengedenken hat man noch nie vernommen, kein Ohr hat gehört, kein Auge gesehen, dass es einen Gott gibt außer dir, der denen Gutes tut, die auf ihn hoffen. (Jes 63, 16b-17. 19b; 64, 3)

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Hand, Fuß und Auge sind entscheidend

Wer euch auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, weil ihr zu Christus gehört – amen, ich sage euch: er wird nicht um seinen Lohn kommen. Wer einen von diesen Kleinen, die an mich glauben, zum Bösen verführt, für den wäre es besser, wenn er mit einem Mühlstein um den Hals ins Meer geworfen würde. Wenn dich deine Hand zum Bösen verführt, dann hau sie ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Händen in die Hölle zu kommen, in das nie erlöschende Feuer. Und wenn dich dein Fuß zum Bösen verführt, dann hau ihn ab; es ist besser für dich, verstümmelt in das Leben zu gelangen, als mit zwei Füßen in die Hölle geworfen zu werden. Und wenn dich dein Auge zum Bösen verführt, dann reiß es aus; es ist besser für dich, einäugig in das Reich Gottes zu kommen, als mit zwei Augen in die Hölle geworfen zu werden, wo ihr Wurm nicht stirbt und das Feuer nicht erlischt. (Mk 9,41-48)

Der Mensch selbst entscheidet, wohin sein Leben führt und wo es sein letztes Ziel hat.
Und das entscheidet er nicht irgendwann, sondern heute und jetzt durch sein Tun oder Nichttun, durch sein Denken und Handeln.
Dadurch, dass er entscheidet, was er jetzt in den Blick nimmt, welche Handlung er ausführt, welche Wege er betritt,
Auge, Fuß und Hand sind heute schon von Bedeutung.
Es gilt heute zu überlegen, was bestimmt meinen Blick, meinen Weg, meine Handlungen.
Der Dienst, von dem Jesus spricht, ist unverzichtbare Voraussetzung für den Himmel, weil nur so jemand zum Bürger des Himmels werden kann.
So wie Jesu Leid und Kreuz den Himmel überhaupt erst ermöglichten, ist der Dienst am Kleinsten ein Erlernen des himmlischen Zustandes.
Es geht ohne Dienst einfach nicht.
Nur wer den Kleinsten groß sein lässt und um den Dienst am Anderen bereit ist, alles zu erleiden, alles zu lassen, auf alles zu verzichten – der entgeht der Hölle der Eitelkeit, der Machtgier und der Geld-Besessenheit.
Nur wer den Blick auf Jesus und seine Botschaft lenkt, der entgeht dem Mühlstein, den er sich nur selbst um den Hals legen kann.
Nur wer um Christi willen auch nur einen Becher Wasser zu trinken gibt, also den Dienst der Gastfreundschaft ausübt, der wird nicht um seinen Lohn kommen.

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Zum Himmel?

Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel?
Der Herr wird wiederkommen, wie er jetzt aufgefahren ist.
(Apg 1,11)

Die Jünger damals und auch wir als seine heutigen Jünger, sollen nicht ausschließlich nach oben schauen, nicht in die Wolken, in die der Herr entschwunden ist, sondern auf die Erde.
Es geht an Christi Himmelfahrt nicht darum den Himmel, sondern die Erde neu in den Blick zu nehmen.
Die Erde als den Ort Gottes in der Welt – und als Auftrag, diesen Gott genau dort spürbar zu machen.

 

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