Archiv der Kategorie: Uncategorized

Um Antwort wird gebeten

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, 6wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. (Mt 22,1-10

„Um Antwort wird gebeten!“ Auf diese kurze und prägnante Formel lässt sich das Evangelium bringen. Gott lädt uns zum großen Fest ohne Ende ein und als Gastgeber hat er das Recht auf eine Antwort. Wie auch im alltäglichen Leben, kann er als Gastgeben mit Fug und Recht eine Antwort auf seine Einladung erwarten.
Werden wir unser klares und eindeutiges Ja zu seiner Einladung sprechen, oder drucksen wir herum, versuchen uns um eine Antwort herum zu mogeln?
Oder wurde längst eine eindeutige Antwort gegeben? Auch dann bedarf sie einer ständigen Überprüfung. Hält das einmal gegebene Wort immer noch stand? Oder haben sich da Zweideutigkeiten eingeschlichen?
„Um Antwort wird gebeten!“

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Zur Ruhe kommen

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen… Lernt von mir! Denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ (Mt 11,28-29)
In das Bild Jesu, das unser Evangelium heute entwirft, passt nahtlos das Bild des Friedenskönigs des Propheten Sacharja: „So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin. Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Eufrat bis an die Enden der Erde.“ (Sach 9, 9-10)
Wenn die Vision des Friedenskönigs in Jesus zur Erfüllung kommt, und Seine Botschaft lautet:
Ich verkünde für die Völker den Frieden – dann muss es für uns Christen bis auf den heutigen Tag
darum gehen, diese Botschaft umzusetzen:
Tag für Tag in unserer persönlichen Umwelt; wo es irgend möglich ist, auch durch unser Engagement. Wir sind eingeladen, den Frieden und die Ruhe der Seele, die wir selbst bei Christus finden, Menschen anzubieten, die sie nötig haben.
Aber vielleicht müssen wir zunächst einmal beginnen, selbst diese Ruhe zu finden und uns zu gönnen. Jesus lädt uns dazu ein, ohne Vorleistungen.

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News – Gottesdienste

Den Pfarrbrief des Pastoralen Raumes Lennestadt finden Sie >hier<.

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Gesegnete Ostern

Unsere Worte können das Aufblühen des Lebens aus dem Tod, das wir an Ostern feiern nicht adäquat ausdrücken. Freuen wir uns von Herzen darüber, dass Ostern uns Hoffnung und Zukunft schenkt. Vertrauen wir uns dem Lebendigen an, dann sind wir auf dem rechten Weg. Wir wissen, dass unser Leben nicht mehr ausweglos ist, sondern, dass sich eine neue Perspektive auftut:
ein Weg – hinein in Gottes unabsehbare Zukunft, in sein ewiges, himmlisches Reich.
Jesus hat uns den Weg geebnet, den er selbst gegangen ist. Was der Vater an ihm getan hat, wird er auch an uns tun. Deshalb singen wir: „Jesus lebt, mit ihm auch ich!“
Ihnen allen wünscht das Pastoralteam im Pastoralen Raum Lennestadt ein gesegnetes Osterfest 2017 und die Erfahrung des Auferstandenen in ihrem Leben.

Im Namen des gesamten Pastoralteams
Pfarrer Christoph Gundermann

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Vater, Mutter, Kind

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Gemeinsam für Ehe und Familie in Europa:

Ehe – die dauerhafte und treue Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau zum Zweck der Familiengründung
Familie – ein Vater, eine Mutter, und ihre Kinder
Familienbeziehung – die Beziehung zwischen Ehegatten bzw. zwischen Eltern und Kind
weitere Infos hier…

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Unterwegs

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9. Juli 2016 · 14:28

Pfingsten erfahren

Als der Pfingsttag gekommen war, befanden sich alle am gleichen Ort. Da kam plötzlich vom Himmel her ein Brausen, wie wenn ein heftiger Sturm daherfährt, und erfüllte das ganze Haus, in dem sie waren. Und es erschienen ihnen Zungen wie von Feuer, die sich verteilten; auf jeden von ihnen ließ sich eine nieder. Alle wurden mit dem Heiligen Geist erfüllt und begannen, in fremden Sprachen zu reden, wie es der Geist ihnen eingab. (Apg 2,1-4)

So sehr wir uns eine Kirche wünschen, die die Menschen wieder auf Gott aufmerksam macht und alle anzieht – so sehr braucht sie wohl zuerst das Leise und Zarte, die Ruhe und Stille, in der wir hören und empfangen können.
Denn wie sollen wir etwas weitergeben, wenn wir nicht vorher etwas empfangen haben?
Wie können wir mutige Zeugen sein, wenn wir noch gar nicht wissen, worum es in der Kirche geht, wirklich geht? Was dort trägt und tragfähig ist.
Denn wir können Gottes große Taten nur dann glaubhaft verkünden, wenn wir sie zuerst einmal am eigenen Leib erfahren haben.
Und genau darum geht es an Pfingsten:
um diese „Erfahrung Gottes am eigenen Leib“, um die Erfahrung Gottes in unserem eigenen Leben.
Und wie ein solches Pfingsten aussieht und was sich da ereignen könnte, das besingt uns ein wunderschöner alter Text: Die Pfingstsequenz.

Komm herab, o Heil‘ger Geist, / der die finstre Nacht zerreißt, / strahle Licht in diese Welt.
Komm, der alle Armen liebt, / komm, der gute Gaben gibt, / komm, der jedes Herz erhellt.
Höchster Tröster in der Zeit, / Gast, der Herz und Sinn erfreut, / köstlich Labsal in der Not,
in der Unrast schenkst du Ruh, / hauchst in Hitze Kühlung zu, / spendest Trost in Leid und Tod.
Komm, o du glückselig Licht, / fülle Herz und Angesicht, / dring bis auf der Seele Grund.
Ohne dein lebendig Wehn / kann im Menschen nichts bestehn, / kann nichts heil sein noch gesund.
Was befleckt ist, wasche rein, / Dürrem gieße Leben ein, / heile du, wo Krankheit quält.
Wärme du, was kalt und hart, / löse, was in sich erstarrt, / lenke, was den Weg verfehlt.
Gib dem Volk, das dir vertraut, / das auf deine Hilfe baut, / deine Gaben zum Geleit.
Lass es in der Zeit bestehn, / deines Heils Vollendung sehn / und der Freuden Ewigkeit.

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