Archiv der Kategorie: Uncategorized

Gottes Bild leuchten lassen

Steuermünze zur Zeit Jesu

Steuermünze zur Zeit Jesu

In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person.
Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! (Mt 22,15-21)

„Wir sind geschaffen als Abbild Gottes, ihm ähnlich (vgl. Gen 1,26). Du, mein Christ, bist ein Mensch; du bist also eine Münze aus dem göttlichen Schatz, du bist ein Denar mit dem Bild und der Aufschrift des göttlichen Herrschers. Mit Christus frage ich dich: „Wessen Bild und Aufschrift ist das?“ Du antwortest: Es ist Bild und Aufschrift Gottes. Dann frage ich weiter: Warum gibst du dann Gott nicht, was ihm gehört?
Wenn wir aber wirklich ein Bild Gottes sein wollen, müssen wir Christus ähnlich werden; denn er ist das Bild der Güte Gottes und „das Abbild seines Wesens“ (Hebr 1,3); alle aber, „die er im voraus erkannt hat, hat er auch dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben“ (Röm 8,29).
Wer also in seinem Leben und Verhalten, wer in seinem Tugendwandel Christus ähnlich und gleichförmig ist, der stellt wirklich das Bild Gottes dar.“
(Hl. Laurentius von Brindisi)

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Um Antwort wird gebeten

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, 6wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. (Mt 22,1-10

„Um Antwort wird gebeten!“ Auf diese kurze und prägnante Formel lässt sich das Evangelium bringen. Gott lädt uns zum großen Fest ohne Ende ein und als Gastgeber hat er das Recht auf eine Antwort. Wie auch im alltäglichen Leben, kann er als Gastgeben mit Fug und Recht eine Antwort auf seine Einladung erwarten.
Werden wir unser klares und eindeutiges Ja zu seiner Einladung sprechen, oder drucksen wir herum, versuchen uns um eine Antwort herum zu mogeln?
Oder wurde längst eine eindeutige Antwort gegeben? Auch dann bedarf sie einer ständigen Überprüfung. Hält das einmal gegebene Wort immer noch stand? Oder haben sich da Zweideutigkeiten eingeschlichen?
„Um Antwort wird gebeten!“

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Zur Ruhe kommen

„Kommt alle zu mir, die ihr euch plagt und schwere Lasten zu tragen habt. Ich werde euch Ruhe verschaffen… Lernt von mir! Denn ich bin gütig und von Herzen demütig.“ (Mt 11,28-29)
In das Bild Jesu, das unser Evangelium heute entwirft, passt nahtlos das Bild des Friedenskönigs des Propheten Sacharja: „So spricht der Herr: Juble laut, Tochter Zion! Jauchze, Tochter Jerusalem! Siehe, dein König kommt zu dir. Er ist gerecht und hilft; er ist demütig und reitet auf einem Esel, auf einem Fohlen, dem Jungen einer Eselin. Ich vernichte die Streitwagen aus Efraim und die Rosse aus Jerusalem, vernichtet wird der Kriegsbogen. Er verkündet für die Völker den Frieden; seine Herrschaft reicht von Meer zu Meer und vom Eufrat bis an die Enden der Erde.“ (Sach 9, 9-10)
Wenn die Vision des Friedenskönigs in Jesus zur Erfüllung kommt, und Seine Botschaft lautet:
Ich verkünde für die Völker den Frieden – dann muss es für uns Christen bis auf den heutigen Tag
darum gehen, diese Botschaft umzusetzen:
Tag für Tag in unserer persönlichen Umwelt; wo es irgend möglich ist, auch durch unser Engagement. Wir sind eingeladen, den Frieden und die Ruhe der Seele, die wir selbst bei Christus finden, Menschen anzubieten, die sie nötig haben.
Aber vielleicht müssen wir zunächst einmal beginnen, selbst diese Ruhe zu finden und uns zu gönnen. Jesus lädt uns dazu ein, ohne Vorleistungen.

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News – Gottesdienste

Den Pfarrbrief des Pastoralen Raumes Lennestadt finden Sie >hier<.

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Gesegnete Ostern

Unsere Worte können das Aufblühen des Lebens aus dem Tod, das wir an Ostern feiern nicht adäquat ausdrücken. Freuen wir uns von Herzen darüber, dass Ostern uns Hoffnung und Zukunft schenkt. Vertrauen wir uns dem Lebendigen an, dann sind wir auf dem rechten Weg. Wir wissen, dass unser Leben nicht mehr ausweglos ist, sondern, dass sich eine neue Perspektive auftut:
ein Weg – hinein in Gottes unabsehbare Zukunft, in sein ewiges, himmlisches Reich.
Jesus hat uns den Weg geebnet, den er selbst gegangen ist. Was der Vater an ihm getan hat, wird er auch an uns tun. Deshalb singen wir: „Jesus lebt, mit ihm auch ich!“
Ihnen allen wünscht das Pastoralteam im Pastoralen Raum Lennestadt ein gesegnetes Osterfest 2017 und die Erfahrung des Auferstandenen in ihrem Leben.

Im Namen des gesamten Pastoralteams
Pfarrer Christoph Gundermann

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Vater, Mutter, Kind

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Gemeinsam für Ehe und Familie in Europa:

Ehe – die dauerhafte und treue Gemeinschaft zwischen einem Mann und einer Frau zum Zweck der Familiengründung
Familie – ein Vater, eine Mutter, und ihre Kinder
Familienbeziehung – die Beziehung zwischen Ehegatten bzw. zwischen Eltern und Kind
weitere Infos hier…

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Unterwegs

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9. Juli 2016 · 14:28