Monatsarchiv: April 2016

Wohnung Gottes

Da hörte ich eine laute Stimme vom Thron her rufen: Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen! Er wird in ihrer Mitte wohnen, und sie werden sein Volk sein; und er, Gott, wird bei ihnen sein. Er wird alle Tränen von ihren Augen abwischen: Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen. (Offb 21,3-4)

„Seht, die Wohnung Gottes unter den Menschen.“
Es ist nicht nur so, dass Gott über den Menschen ein Zeltdach aufspannt, damit sie Schatten haben.
Nein, er selbst wird bei uns seine Zelte aufgeschlagen.
Er ist nicht irgendwo im Himmel da oben, sondern er wird Wohnung bei uns nehmen.
Gott wohnt nicht nur da oben irgendwo im Himmel, auch nicht einfach nur in der Kirche im Tabernakel sondern er wohnt in unserer Mitte, gerade in der Mitte derer, die bedrückt sind, die verfolgt sind, die Qualen zu erdulden haben. Diese Menschen will er wieder aufzurichten.
In Jesus Christus ist Gott wirklich zu uns herabgestiegen und hat unter uns Wohnung genommen.
Und er, der unter uns Wohnung genommen hat, hat die ganze menschliche Lebenssituation an seinem eigenen Leib erfahren.
Wir haben keinen abgehobenen Gott mit einem Heiligenschein, sondern wir haben einen Gott, der heute noch die Wundmale hat; der genau weiß, was Verleumdung ist, was Verspottung ist, was Lieblosigkeit bedeutet. Er wohnt in unserer Mitte, um uns aufzurichten, zu ermutigen, gerade die Gedemütigten und die Zerschlagenen.

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Ich kenne sie

„Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir.“ (Joh 10,27)

„Ich kenne sie“ – Welche große Gnade! Wir sind von Christus erkannt. Wir haben bei ihm Ansehen. Er meint es gut mit uns und schaut uns mit einem barmherzigen Blick an. In diesem Blick kann man sich wohlfühlen, kann man aufblühen und Kraft tanken.
All das bietet uns Christus an.
Er bietet uns an, dass wir uns in diesen seinen Blick stellen. Das wir uns als Christen in seine Nachfolge begeben, ihn immer besser kennen lernen und ihm folgen.
Das bleibt eine lebenslange Aufgabe: Seine Stimme aus der Flut der vielen Stimmen und lärmenden Geräusche herauszuhören, damit wir ihm auf der Spur bleiben.

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Diakonenweihe

Fünf Seminaristen des Erzbischöflichen Priesterseminars Paderborn wurden am Samstag in der Pfarrkirche St. Ewaldi in Dortmund durch Weihbischof Dr. Dominicus Meier OSB zu Diakonen geweiht. Darunter auch Lukas Hellekes aus Lennestadt-Altenhundem. Wir gratulieren Lukas von ganzem Herzen und wünschen ihm Gottes reichen Segen <weiter>

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Als es Morgen wurde…

In jener Zeit offenbarte Jesus sich den Jüngern noch einmal. Es war am See von Tiberias, und er offenbarte sich in folgender Weise.
Simon Petrus, Thomas, genannt Didymus – Zwilling -, Natanaël aus Kana in Galiläa, die Söhne des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen.
Simon Petrus sagte zu ihnen: Ich gehe fischen. Sie sagten zu ihm: Wir kommen auch mit. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot. Aber in dieser Nacht fingen sie nichts.
Als es schon Morgen wurde, stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war. (Joh 21,1-4)

„Als es schon Morgen wurde stand Jesus am Ufer. Doch die Jünger wussten nicht, dass es Jesus war.“
Das ist mehr als eine Zeitangabe und Ortsbestimmung.
Hier wird wichtiges darüber ausgesagt, wie Gott zu uns steht:
Gott wartet nicht ab, bis wir in unserem Leben alles in Ordnung gebracht haben.
Er ist bereits da, wenn es noch Nacht ist.
Er ist bereits da, auch wenn wir im Moment noch nichts davon spüren, weil wir mit unserem Mangel, mit unserer Leere, mit unseren Sorgen beschäftigt sind.
Und dort, wo ER steht, ist festes Ufer. Und dort, wo er ist, fängt es an zu tagen, hell zu werden.

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Ich bin das Licht

„Ich bin das Licht der Welt“ so legt Christus über sich selbst Zeugnis ab.
Unter dieser Überschrift stehen auch die diesjährigen Erstkommunionfeiern im Pastoralen Raum Lennestadt.
Allen Kindern gratulieren wir zum heutigen Tage, an dem sie zum ersten Mal zum Tisch des Herrn treten dürfen und wünschen Ihnen Gottes Segen
Mögen Sie immer dem Licht der Welt auf der Spur bleiben.

Wir wollen die Kinder mit unserem Gebet begleiten:
„Herr Jesus Christus, du hast die Kinder heute mit Deiner Gegenwart beschenkt. Du bist ihnen selbst entgegengekommen. Dafür danken wir Dir.
Sei ihnen stets das Licht auf den Wegen ihres Lebens und lass sie immer mehr zu der Erkenntnis kommen, das Du DAS Licht der Welt bist, in das wir unser immer wieder hineinstellen dürfen. Lass Die Kinder dankbar sein Dein Entgegenkommen und schenke ihnen in uns glaubwürdige Zeugen des Glaubens und Helfer auf dem Weg zu Dir.
Wir loben Dich und danken Dir, heute und in Ewigkeit. Amen.“

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