Monatsarchiv: Oktober 2015

Nichts ist unmöglich?!!

Die Jünger waren über seine (Jesu) Worte bestürzt. Jesus aber sagte noch einmal zu ihnen: Meine Kinder, wie schwer ist es, in das Reich Gottes zu kommen! Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt. Sie aber erschraken noch mehr und sagten zueinander: Wer kann dann noch gerettet werden? Jesus sah sie an und sagte: Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich. (Mk 24-27)

Vor der Forderung erschrecken die Jünger: Wer kann da noch gerettet werden?
Diese Reaktion zeigt, dass sie immer noch an der Leistung des Menschen ansetzen, anstatt mit Gottes unbegrenzten Möglichkeiten zu rechnen. Und so sagt Jesus ihnen mit Nachdruck: „Für Menschen ist das unmöglich, aber nicht für Gott; denn für Gott ist alles möglich.“
Die Jünger sollen wissen, dass Nachfolge Jesu nicht eine menschliche Leistung ist, sondern ganz in Gottes Tat, in Gottes Gnade gründet.
So sind auch wir nicht unter einen Leistungsdruck gestellt, sondern dürfen alles von Gott erwarten. Unser Leben als Menschen und als Christen kann nur gelingen, wenn wir uns von Gott beschenken lassen.

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Erntedank

Am Erntedanksonntag geht es um mehr als um die Ernte des Jahres, um das, was gewachsen ist in Gärten und Feldern und was uns nun zur Verfügung steht.
Es geht um die tiefere Einsicht, dass wir alles, was wir sind und haben, Gott verdanken. Dankbarkeit ist die Kunst, das als selbstverständlich empfundene Gute wieder bewusst zu erleben und anzuerkennen, dass wir Menschen abhängig sind von Gott, unserem Schöpfer und Erlöser. Dieser Gedanke der Abhängigkeit ist dem modernen Menschen eher fremd geworden. Jeder möchte unabhängig sein und frei. Unterordnung und Abhängigkeit erscheint als Zeichen von Schwäche.
Das mag in manchen sozialen Beziehungen stimmen. Aber es ist verkehrt, wenn es um die Gottesbeziehung geht:
Hier bedeutet die Anerkennung der Autorität Gottes keine Selbsterniedrigung des Menschen im Sinn einer Entwürdigung, sondern im Gegenteil:
Wir erfahren die Freiheit des Dienstes und der Hingabe an den Willen Gottes als eine Freiheit, die uns adelt und unser Leben wertvoll macht!

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