Monatsarchiv: August 2015

Entscheidung

In jener Zeit zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm (Jesus) umher. Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes. (Joh 6,66-69)

Jesus will nicht die Wünsche dieser Leute erfüllen, sondern seine Verheißungen:
Er will die Menschen zu Gott führen, zu Gott und seinem Reich.
Aber das geht nicht mit Mit-Läufern; das geht auch nicht mit wundersüchtigen Sensationshaschern, die mal was erleben wollen, sondern dazu braucht er Überzeugte, Glaubende.
Menschen, die sich für ihn entscheiden, weil sie spüren:
Dieser Jesus will uns nicht nur mal für einen Tag satt machen, sondern er will uns das Heil schenken, Heil, das von Gott kommt.
Haben wir uns schon entschieden?

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Wahre Speise

Jesus sagte zu ihnen: Amen, amen, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. Denn das Brot, das Gott gibt, kommt vom Himmel herab und gibt der Welt das Leben. Da baten sie ihn: Herr, gib uns immer dieses Brot! Jesus antwortete ihnen: Ich bin das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nie mehr hungern, und wer an mich glaubt, wird nie mehr Durst haben. (Joh 6,32-35)

Wir Christen stehen heute vor dem Geheimnis der Eucharistie oft mit der gleichen Unbeholfenheit und der gleichen Versuchung zur Fehldeutung, zur Verflachung oder Verzweckung des Geheimnisses, wie die Juden damals vor Jesus standen.
Und gehen wir nicht nach dem Empfang der Eucharistie, nach dem Empfang dieser Himmelsspeise oft nach Hause in mühevoller Sorge um die vergänglichen Dinge dieser Welt?
Sind wir im Blick auf die Tiefe und Ehrlichkeit unserer Eucharistischen Praxis andere Menschen als jene?
Jesus spricht im Evangelium davon, dass er das wahre Brot vom Himmel ist.
Wer an ihn glaubt, der empfängt das Brot des Lebens. Wer glaubt, der braucht in seinem Herzen nicht mehr Hunger und Durst zu leiden, sondern wird gestärkt und gesättigt durch das Brot der Wahrheit und der Gnade, das Gott selber ist.
In seinem Sohn Jesus Christus schenkt uns Gott die wahre Speise für das ewige Leben, die nicht verdirbt und die uns für immer sättigt.

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