Monatsarchiv: Mai 2015

Gott ist dreifaltig einer

Wie aber soll man das zusammenbringen:
Den Glauben an den einen Gott und seine dreifache Offenbarung?
Wir glauben an den einen Gott in drei Personen.
Dabei dürfen wir uns aber die Personen nicht im landläufigen Sinn vorstellen, wie die Person Meier oder die Person Schulze. Das Wort Person gilt es abzuleiten aus dem lateinischen per‑sonare, zu deutsch: hindurch‑tönen.
In Vater, Sohn und Geist tönt und klingt auf je verschiedene Weise etwas vom Geheimnis Gottes durch. Die Personen sind nicht einzeln zu denken, sondern nur als sehr lebendiges Ganzes.
Was wir heute mit Person meinen, nämlich eigenständige Menschen, das ist etwas ganz anderes.
Nicht drei Wesen sind gemeint, sondern drei Weisen, in denen sich der eine Gott den Menschen gezeigt hat.
Was wir von Gott erfahren, ist jeweils die Seite an ihm, die gerade am besten hörbar ist, am lautesten klingt.
Und doch erfahren wir immer den einen Gott.
Das Fest der Heiligsten Dreifaltigkeit ist im letzten eine tiefe Verneigung vor dem unfassbaren Geheimnis Gottes.
Gott ist dreifaltig und nicht dreifach,
Er ist wie die Sonne:
Der Kreis ist der Vater.
Das Licht der Sohn.
Die Wärme der Heilige Geist.
Drei Zeichen, drei Wirkungen, drei Erfahrungen:
Doch alles ist eins:
Gott, unsere Sonne.

 

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Fürsprecher

In jener Zeit erhob Jesus seine Augen zum Himmel und betete: Vater, ich habe deinen Namen den Menschen offenbart, die du mir aus der Welt gegeben hast. Heiliger Vater, bewahre sie in deinem Namen, den du mir gegeben hast, damit sie eins sind wie wir. (Joh 6a;11b)

Wenn heute ein Mensch zum Glauben kommt, ob als Kind, ob als Jugendlicher oder als Erwachsener, dann ist es gar nicht selbstverständlich, dass er dann auch im Glauben durchhält.
Zum Glauben kommen, ist nicht schwer.
Aber dann, wenn die Zeit lang wird, dann durchzuhalten, wo der Glaube heute von allen Seiten angefochten wird, das ist etwas ganz anderes.
In dem Augenblick, in dem jemand mit Jesus ernst macht, werden die Leute mit ihm Ernst machen.
Da wird er ein Stein des Anstoßes sein mitten in dieser Welt, die heute nicht mehr von Jesus und vom Heiligen Geist geprägt ist.
Wer sich das aber einmal bewusst macht, der wird mit Freude wahrnehmen, dass wir einen Fürsprecher beim Vater haben, der betet: „Vater, bewahre sie in deinem Namen.“
Wenn wir angefochten sind, wenn wir vielleicht noch nicht einmal mehr beten können, weil die Zweifel so groß werden, dann dürfen wir wissen:
Wir haben einen Fürsprecher beim Vater, der für uns betet: „Vater bewahre sie.“ –
Und das macht stark.
Jeder, der sich auf Jesus eingelassen hat, hat einen Fürsprecher am Thron des Vaters im Himmel.

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Zum Himmel?

Ihr Männer von Galiläa, was steht ihr da und schaut zum Himmel?
Der Herr wird wiederkommen, wie er jetzt aufgefahren ist.
(Apg 1,11)

Die Jünger damals und auch wir als seine heutigen Jünger, sollen nicht ausschließlich nach oben schauen, nicht in die Wolken, in die der Herr entschwunden ist, sondern auf die Erde.
Es geht an Christi Himmelfahrt nicht darum den Himmel, sondern die Erde neu in den Blick zu nehmen.
Die Erde als den Ort Gottes in der Welt – und als Auftrag, diesen Gott genau dort spürbar zu machen.

 

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ER hat uns geliebt

„Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt und seinen Sohn als Sühne für unsere Sünden gesandt hat.“ (1 Joh 4,10)

„Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander!“ (Joh 15,16-17)

Auch wer ganz unten ist, darf erfahren, dass Jesus ihn nicht von oben herab anschaut, sondern sich selbst so klein macht, dass er noch zum Menschen aufschauen kann.
Gott ist die Liebe und Gott bleibt bei uns.
Wenn wir Christen von Liebe reden, dann meinen wir meistens die Nächstenliebe. Vielleicht auch schon einmal die Feindesliebe. Das ist ja auch richtig.
Jesus sagt: „Dies trage ich euch auf: Liebt einander!“
Aber das ist nicht das erste.
Das erste ist, dass Gott dich liebt und bei dir bleibt.
Der erste Johannesbrief sagt uns:
„Nicht darin besteht die Liebe, dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat.“

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Wort Gottes in uns

„Wenn ihr in mir bleibt und wenn meine Worte in euch bleiben, dann bittet um alles, was ihr wollt: Ihr werdet es erhalten. Mein Vater wird dadurch verherrlicht, dass ihr reiche Frucht bringt und meine Jünger werdet.“ (Joh 15,7-8)
Da wird nebeneinander gesetzt: Ihr bleibt in mir, wenn meine Worte in euch bleiben. Das ist eine Weise, wie wir mit Jesus verbunden sind: wenn sein Wort in uns ist.
Darf das Wort Gottes, das Wort der Heiligen Schrift, unser Leben wirklich prägen?
Hat das Wort Gottes überhaupt Raum bei uns?
Hat es Platz bei mir, in meinem Herzen?
Es ist wichtig, dass das Wort Gottes unser Leben prägen kann. Ich muss es nicht auswendig können, aber ich muss es im Herzen haben, ich muss es sozusagen „inwendig“ haben. Es kommt auf auch nicht auf die Menge der Bibelworte an. Manchmal ist es ein Wort, ein kurzer Satz, der mich prägt.
Wenn das Wort Gottes in uns Raum hat, dann wird es uns verändern.
Es wird uns Mut zusprechen in Situationen, in denen wir Ermutigung brauchen. Und wir brauchen als Christen heute Ermutigung mehr denn je.
Wenn das Wort Gottes in uns bleibt, wenn es Raum in uns hat, dann verändert sich auch unser Beten.
Unser Beten wird weniger egoistisch sein, wo sich alles um unsere Wünsche dreht, um unsere Anliegen, um unsere Sorgen. Durch das Wort Gottes werden wir die großen Anliegen Gottes kennen lernen, und die werden dann unser Beten prägen.

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Neue Gottesdienstordnung

Die im Februar diesen Jahres veröffentlichte neue Gottesdienstordnung, die aufgrund des Wegganges der Patres von Maria Königin notwendig wurde, musste nach der für uns alle überraschenden Versetzung von Pastor Loik nach Marsberg und der Tatsache, dass es für ihn keinen Nachfolger geben wird, noch einmal überarbeitet werden. Nachdem die Gottesdienstordnung im Pastoralteam erarbeitet und mit den Gremien der Gemeinden unseres Pastoralen Raumes besprochen worden ist, kann sie nunmehr zum bzw. im Anschluss an das Pfingstfest eingeführt und umgesetzt werden. Die Kriterien, die bei der Neuplanung zugrunde gelegt wurden, sind identisch mit denen, die bei der bereits geplanten Änderung Anwendung fanden. (Anzahl Priester, Abwesenheitszeiten, Sicherung mindestens einer Eucharistiefeier am Samstag/Sonntag in jeder Pfarrei, Angebot einer zweiten Eucharistiefeier in den Schwerpunktorten der einzelnen Bereiche unseres Pastoralen Raumes Lennestadt). Auf eine weitere Reduzierung der hl. Messen konnte jedoch verzichtet werden, da alle Priester des pastoralen Raumes bereit sind, gelegentlich 4 Hl. Messen am Samstag/Sonntag zu zelebrieren. Dafür wird in Urlaubs- und Abwesenheitszeiten eines Priesters in dem entsprechenden Bereich die 2. Hl. Messe am „Schwerpunktort“ entfallen. Bei Urlaub oder anders bedingter Abwesenheit eines Priesters entfällt also jeweils entweder in Altenhunden, in Meggen, in Elspe oder Grevenbrück eine der beiden hl. Messen, entweder die am Samstagabend oder auch die am Sonntagmorgen. Auf die bisher geplante Neueinführung einer hl. Messe am Sonntagabend wurde mit Rücksicht auf die Sicherung aller Standorte verzichtet.
Die neue Gottesdienstordnung tritt mit dem bzw. im Anschluss an das Pfingstfest in Kraft. Im Einzelnen sieht die Gottesdienstordnung folgendermaßen aus.

Samstag:
17.00 Uhr Langenei
17.00 Uhr Meggen
17.00 Uhr Elspe
17.00 Uhr Bilstein im Wechsel mit Kirchveischede
18.30 Uhr Altenhundem
18.30 Uhr Maumke im Wechsel mit Halberbracht
18.30 Uhr Oberelspe im Wechsel mit Oedingen
18.30 Uhr Grevenbrück

Sonntag:
08.30 Uhr Krankenhaus Altenhundem
09.00 Uhr Saalhausen
09.30 Uhr Maumke im Wechsel mit Halberbracht
09.30 Uhr Oberelspe im Wechsel mit Oedingen
09.30 Uhr Bilstein im Wechsel mit Kirchveischede
10.30 Uhr Altenhundem
11.00 Uhr Meggen
11.00 Uhr Elspe
11.00 Uhr Grevenbrück

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Eingeordnet unter Infos pastoraler Raum Lennestadt