Monatsarchiv: Februar 2015

Würdig der Liebe

„Würdig der unbedingten Liebe Gottes und würdig der Liebe von Menschen“
In seinem Hirtenbrief zur Fastenzeit 2015 mit dem Thema „Sterbehilfe zwischen Selbstbestimmung und Selbstverwirklichung“ betont Erzbischof Hans-Josef Becker, dass sich aus christlicher Sicht eine direkte und aktive Beendigung des Lebens verbiete. „Menschenwürde vom frühestmöglichen Zeitpunkt bis zum letzten Ende des menschlichen Lebens heißt: würdig der unbedingten Liebe Gottes und würdig der Liebe von Menschen zu sein.“

Hirtenbrief von Erzbischof Hans-Josef Becker zur Fastenzeit 2015 in pdf-Format.

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Was ist Fastenzeit?

Die Serie „Katholisch für Anfänger“ erklärt auf einfache und humorvolle Art zentrale Begriffe aus Kirche und Christentum. In dieser Folge geht es um die 40-tägige Fastenzeit. >Video ansehen<

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Fastenpredigtreihe 2015

Die diesjährige Fastenpredigtreihe im Pastoralen Raum Lennestadt steht unter der Überschrift
„DIE GEGENWART MIT LEIDENSCHAFT ZU LEBEN“.
Ein Wort, das Papst Franziskus in seiner Ankündigung des Jahres des geweihten Lebens (30.11.2014 – 02. Februar 2016) über die Orden geprägt hat. Der Papst hat dieses Jahr ausgerufen in Erinnerung an das fünfzigjährige Jubiläum der Dogmatischen Konstitution Lumen gentium (LG) des Zweiten Vatikanischen Konzils. Das sechste Kapitel von LG handelt über die Ordensleute. Ein eigenes Dekret (Perfectae caritatis) widmet sich darüber hinaus der zeitgemäßen Erneuerung des Ordenslebens. Die Kirche – und damit jede einzelne Gemeinde – lebt aus dem Zeugnis der Orden, aus der Lebenshingabe ihrer Mitglieder und der Verwirklichung der großen Ideale ihrer Ordensgründer und haben darin ihr eigenes Charisma. So konnten wir in diesem Jahr Ordensmitglieder der alten und großen Orden und auch neuer Ordensgemeinschaften gewinnen, die sich mit ihren Geistesgaben dem Auftrag der Kirche stellen.
Die Fastenpredigten sind jeweils am Mittwoch innerhalb der Hl. Messe um 19.00 Uhr in der Pfarrkirche St. Nikolaus, Grevenbrück.

Aschermittwoch, 18.02.: Eröffnung und Hinführung zum Thema der Reihe mit Pastor Heinrich Schmidt, Grevenbrück
Mittwoch, 25.02. BENEDIKTINER: mit Abt Aloysius Althaus OSB, Kloster Königsmünster, Meschede
Mittwoch, 04.03. ZISTERZIENSER: mit Pater Prior Pirmin Holzschuh OCist, Kloster Stiepel, Bochum-Stiepel
Mittwoch, 11.03. GEMEINSCHAFT DER SELIGPREISUNGEN: mit Pater Johannes Maria Poblotzki CB, Bad Driburg
Mittwoch, 18.03. MISSIONARE VON DER HEILIGEN FAMILIE mit Pater Rektor Johannes Nies MSF, Missionshaus Maria Königin, Altenhundem
Mittwoch, 25.03. MISSIONARE DES HL. KARL BORROMÄUS mit Pater Romano Christen FSCB, Köln

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Aschermittwoch

Umkehren heißt oft, einen Umweg gehen; heißt von einem bekannten, markanten Punkt aus, die Wege mit ihren Hinweistafeln genau anzusehen.
Solche Hinweistafeln finden Christen in der Bibel zu Hauf:
– das Gebet, das Gespräch mit Gott, das Hinhören auf sein Wort, aber auch auf das, was wir an Eindrücken und Erfahrungen erleben;
– das Fasten als ständiges Angebot, sich von dem zu befreien, was uns besetzt hält an Gefährdungen materieller, körperlicher und geistiger Art und
– achtsam zu sein für die Nöte anderer, was uns im Evangelium als Almosen geben aufgetragen wird.

Aschenkreuz

Die Kirche leitet diesen Tag, den Beginn der Fastenzeit, mit dem Aschenkreuz ein. Das Kreuz ist einerseits grausames Symbol des Todes, aber andererseits auch Zeichen der Solidarität und der Hoffnung durch Jesu Auferstehung.
Die Asche ist nicht nur Zeichen der Vergänglichkeit, sondern auch Reinigungsmittel.
Wovon sollte ich mich reinigen, um mich neu auf Gott hin ausrichten zu können?

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Ich will es!

In jener Zeit kam ein Aussätziger zu Jesus und bat ihn um Hilfe; er fiel vor ihm auf die Knie und sagte: Wenn du willst, kannst du machen, dass ich rein werde. Jesus hatte Mitleid mit ihm; er streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: Ich will es – werde rein! Im gleichen Augenblick verschwand der Aussatz, und der Mann war rein. (Mk 1,40-42)

Jesus sagt es zu einem Jeden von uns:
„Ich will, dass es Dir gut geht, ich will es, werde rein!“
Dieses Evangelium ist wichtig!
Denn heute sagt Gott zu mir, dass er nichts anderes von mir möchte als dass es mir gut geht.
Das was Gott möchte, das soll mir gut tun, das soll gut für mich sein, und es wird mir am Ende auch gefallen.
Ein wichtiges Evangelium.
Es nimmt mir nicht alle Bedenken, ich weiß dadurch immer noch nicht genau, was denn Gott eigentlich mit mir vor hat und was genau er jetzt von mir will. Aber es nimmt ein wenig Druck von mir.
Gott selbst sagt mir im Rahmen der Feier der Eucharistie zu, dass er das Beste für mich möchte und nichts anderes.
Und das ist Evangelium.

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Pastorale Orte

Die Perspektivgruppe „Pastorale Orte und Gelegenheiten – Missionarisch Kirche sein“ trifft sich zu ihrem ersten Treffen am 10.2.2015 um 20.00 Uhr im Pfarrheim Bilstein. Verantwortliche des Pastoralteams sind: Pastor Loik und Pastor Wollweber
Wo und wie entdeckt jede/jeder Einzelne von uns, dass Gottes Gegenwart diese Welt erfüllt und Menschen (auch ich selbst) im Sinne Jesu handeln?
Näheres siehe unter: Einladung zur Mitarbeit

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Alle suchen dich!

In aller Frühe, als es noch dunkel war, stand er auf und ging an einen einsamen Ort, um zu beten. Simon und seine Begleiter eilten ihm nach, und als sie ihn fanden, sagten sie zu ihm: Alle suchen dich. Er antwortete: Lasst uns anderswohin gehen, in die benachbarten Dörfer, damit ich auch dort predige; denn dazu bin ich gekommen. (Mk 1,35-38)

Frühmorgens, als es noch dunkel ist, steht Jesus auf, geht hinaus an einen einsamen Ort, um dort zu beten. Er sucht die Einsamkeit, die Stille. Er sucht das Schweigen, um unter den vielen Stimmen und Impulsen des Alltags das Wort des Vaters zu erkennen. Er sucht jene Einsamkeit, in der er sich ungeteilt dem Wort und dem Geheimnis des Vaters überlassen kann.
Sein Leben und Wirken ist nur aus dieser tiefen Verbundenheit heraus zu verstehen.
Als Simon und seine Gefährten plötzlich entdecken, dass Jesus sich von ihnen und der großen Menschenschar zurückgezogen hat, eilen sie ihm nach.
In der Einsamkeit und im Gebet finden sie ihn wieder und sagen zu ihm: „Alle suchen dich.“
Diese Worte sind eine indirekte Frage und eine geheime Bitte.
Jesus aber geht nicht direkt auf das Anliegen seiner Jünger ein. Seine Antwort ist eine klare Absage und offenbart den radikalen Gegensatz zwischen seinen und ihren Gedanken.
Mit Nachdruck stellt er die Verkündigung der Gottesherrschaft, die Wanderpredigt als seine eigentliche Aufgabe in den Vordergrund.
Dieses Verhalten Jesu stellt Fragen an uns, sowohl an uns als einzelne Christen wie auch als christliche Gemeinde:
– Wie kann ich unterwegs bleiben in Treue zu meinem Lebensauftrag?
– Wie kann ich unterwegs bleiben in der Unruhe und dem Lärm des Alltags, in dem Netz von Erwartungen und Ansprüchen, das andere über mich werfen?
– Wie können meine Lebensquellen ihre Klarheit behalten und jene Stunden versorgen, in denen mein Glaube, meine Hoffnung und meine Liebe sich abnutzen und zu versiegen scheinen?
Jesus hat die Einsamkeit und das Schweigen gesucht.
Er hat jene Zeiten der Stille geliebt, in der alle äußere Aufmerksamkeit und alle Beschäftigung ruhte, und er sich ganz dem Geheimnis des Vaters überlassen konnte.
Aus dieser innigen Verbundenheit fand Jesus zu der kraftvollen Klarheit und unabhängigen Entschiedenheit, die sein Leben bestimmte.

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