Monatsarchiv: November 2014

Gebet als Kraftquelle

Erster Hirtenbrief von Stephan Burger: Beten als Kraftquelle

Die Bedeutung des Betens hat Erzbischof Stephan Burger (Freiburg) in seinem ersten Hirtenbrief an die Gemeinden des Erzbistums Freiburg hervorgehoben. Dieser Brief wurde am ersten Adventssonntag (30. November) in allen 1080 Gemeinden des Erzbistums Freiburg verlesen. Darin schreibt der im Sommer ins Amt eingeführte Erzbischof von Freiburg wörtlich: „Das Gebet füreinander und miteinander ist unentbehrlich. Es ist die entscheidende Kraftquelle unseres christlichen Lebens. Im Gebet nehmen wir uns bewusst Zeit für Gott und geben Christus Raum in unserem Herzen.“
Den Hirtenbrief können Sie hier im Wortlaut nachlesen:
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1. Advent

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Christkönig

So spricht Gott, der Herr: Jetzt will ich meine Schafe selber suchen und mich selber um sie kümmern. Wie ein Hirt sich um die Tiere seiner Herde kümmert an dem Tag, an dem er mitten unter den Schafen ist, die sich verirrt haben, so kümmere ich mich um meine Schafe und hole sie zurück von all den Orten, wohin sie sich am dunklen, düsteren Tag zerstreut haben.“ (Ez 34,11-12)

Hier wird angesagt, dass nach dem Versagen der menschlichen Könige Israels nun Gott selbst dieses Amt ausübt.
Die Mächtigen auf Erden haben nur Spaltung von arm und reich gebracht, die Reichen haben die Menschen erniedrigt.
Der Prophet hatte ihr Unrecht bloßgestellt und den Untergang ihres Herrschafts- und Finanzsystems angekündigt.
Jetzt verheißt er:
Gott wird sich um die Armen und Machtlosen im Land kümmern, als ihr Hirte und wahrer König.

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Treuer Diener

Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab.
Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! (Mt 25,14-15;19-21)

Christen sollen und dürfen aus dem Talent des Glaubens bzw. der Gotteskindschaft Kapital schlagen. Es gilt damit zu arbeiten und Frucht zu bringen in Gedanken, Worten und Werken.
In Gedanken, indem ich über Gott nachdenke, eine innere lebendige Beziehung mit ihm pflege, indem ich wachse in der Erkenntnis Gottes.
In Worten, indem ich den Glauben nicht totschweige, sondern zur Sprache bringe, Stellung beziehe, Farbe bekenne, werbe und einlade.
In Werken, indem ich in der Nachfolge Jesu lebe, mein Leben nach seiner Weisung ausrichte, indem ich Zeit und Kraft aufwende für die Sache Jesu, für Gott, für die Kirche.
Natürlich kostet das heutzutage Mut und auch das eine oder andere Opfer und vor allem Treue.
Aber langweilig wird es so bestimmt nicht werden. Es ist spannend, aus allen Begegnungen und Ereignissen den Ruf Gottes herauszuhören.
Da bekommt plötzlich auch das Alltägliche Größe.
Und vor allem habe ich die sichere Hoffnung, dass mein Leben nicht ins Leere läuft, wenn ich die Glaubensgnade nicht gleichgültig oder ängstlich wegstelle, sondern sie groß werden lasse.
Dann steht mein Leben unter der großen Verheißung, die der Herr uns heute zusagt:
„Du bist ein tüchtiger und treuer Diener.
Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn!“

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Markthalle oder Tempel?

Das Paschafest der Juden war nahe, und Jesus zog nach Jerusalem hinauf. Im Tempel fand er die Verkäufer von Rindern, Schafen und Tauben und die Geldwechsler, die dort saßen. Er machte eine Geißel aus Stricken und trieb sie alle aus dem Tempel hinaus, dazu die Schafe und Rinder; das Geld der Wechsler schüttete er aus, und ihre Tische stieß er um. Zu den Taubenhändlern sagte er: Schafft das hier weg, macht das Haus meines Vaters nicht zu einer Markthalle! Seine Jünger erinnerten sich an das Wort der Schrift: Der Eifer für dein Haus verzehrt mich. (Joh 2,13-17)

Markthalle oder Tempel Gottes zu sein, das ist die Alternative.
Wir können uns in Freiheit entscheiden.
Das Angebot steht, wir müssen entscheiden:
Markthalle oder Tempel Gottes
Beide Bilder drücken jeweils etwas über uns Menschen aus. Die Markthalle erinnert uns an Lärm, an inneres Durcheinander.
In der Markthalle ist es eng, da ist alles angebunden.
Das sind Menschen, die in sich verkrampft sind, weil das innere Durcheinander sie sonst zerreißen würde.
Der Tempel Gottes ist weit. Hier erlebe ich meine Würde.
Ich weiß, dass Gott in mir wohnt und Gottes Herrlichkeit in meinem Leib aufstrahlt.
Jesus reinigt uns im Empfang der Sakramente, Bußsakrament und Eucharistie sind ja nur 2 davon.
Jesus bietet uns die Reinigung von allem an, was unser Menschsein trübt.
Die Situation der Tempelaustreibung ist ein heilendes Bild:
Wir sind eingeladen, uns verwandeln zu lassen von einer Markthalle in einen Tempel, in den Tempel Gottes, damit wir heil werden.

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Eröffnung Kirchenjahr – Projektchor

Gemeinsame Eröffnung des Kirchenjahres im pastoralen Raum Lennestadt

Das neue Kirchenjahr wird im pastoralen Raum Lennestadt von allen Pfarrgemeinden gemeinsam mit einem Tag der Begegnung eröffnet. Er findet in diesem Jahr – ein Jahr nach der Errichtung des pastoralen Raumes Lennestadt – in Grevenbrück statt.
Alle Gemeindemitglieder der Lennestadt sind herzlich eingeladen an dieser Feier am 30.11.2014 teilzunehmen. Wir beginnen den Tag mit einer heiligen Messe um 10.00 Uhr in der Pfarrkirche Grevenbrück. Anschließend ist im Pfarrheim Grevenbrück die Gelegenheit sich über den Planungsstand im pastoralen Raum Lennestadt und die zu erstellenden Pastoralvereinbarungen zu informieren, sowie auf dem Hintergrund des Zukunftsbildes des Erzbistums Paderborn den weiteren Weg in den Blick zu nehmen. Bei einem gemeinsamen Imbiss wird auch reichlich Gelegenheit zum persönlichen Austausch sein!
Die heilige Messe am Sonntag dem 30.11.2014 wird die einzige hl. Messe an diesem Sonntag im gesamten pastoralen Raum Lennestadt sein. Die Vorabendmessen in den Pfarrgemeinden finden zur gewohnten Zeit statt.
Die hl. Messe in Grevenbrück am Sonntag, 30.11. um 10.00 Uhr wird wieder von einem Projektchor mitgestaltet.
Daher sind alle Sängerinnen und Sänger aus dem gesamten pastoralen Raum Lennestadt, ob sie nun in einem Chor aktiv sind oder nicht, herzlich eingeladen, den Tag musikalisch feierlich mitzugestalten.
Der erste von zwei Probeterminen findet statt am Samstag, 22. 11. um 11.00 Uhr im Pfarrheim Altenhundem, (An der Schmiede 8). Details zur zweiten Probe werden dann geklärt.

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Allerseelen

In jener Zeit als Jesus in Betánien ankam, fand er Lazarus schon vier Tage im Grab liegen. Betanien war nahe bei Jerusalem, etwa fünfzehn Stadien entfernt. Viele Juden waren zu Marta und Maria gekommen, um sie wegen ihres Bruders zu trösten. Als Marta hörte, dass Jesus komme, ging sie ihm entgegen, Maria aber blieb im Haus. Marta sagte zu Jesus: Herr, wärst du hier gewesen, dann wäre mein Bruder nicht gestorben. Aber auch jetzt weiß ich: Alles, worum du Gott bittest, wird Gott dir geben. Jesus sagte zu ihr: Dein Bruder wird auferstehen. Marta sagte zu ihm: Ich weiß, dass er auferstehen wird bei der Auferstehung am Letzten Tag. Jesus erwiderte ihr: Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben. Glaubst du das? Marta antwortete ihm: Ja, Herr, ich glaube, dass du der Messias bist, der Sohn Gottes, der in die Welt kommen soll. (Joh 11,17-27)

FriedhofGanz bewusst stellen wir uns dem Gedenken unserer Toten. Damit lassen wir auch den Tod an uns heran und geben ihm Raum in unserer Trauer, in unserem Beten, und das mitten in unserem Leben.
Indem wir dem Tod in die Augen schauen und uns seiner realen Macht stellen – anstatt ihm aus dem Wege zu gehen oder vor ihm zu fliehen und in Teilnahmslosigkeit zu erstarren – können wir ihm erst wirklich im Glauben widerstehen!
Als Christen stehen wir für das Leben – gegen den Tod in all seinen Erscheinungsformen.
Nur so tragen wir zu Recht den Namen Jesu Christi.
Die Osterbotschaft unseres Glaubens bezeugt den Schöpfergott als den treuen Gott,
• der zum Leben steht, das Er geschaffen hat;
• der dem ‚Sich-wehren-gegen-den-Tod‘, das Er in die Schöpfung hinein gelegt hat, endgültig zum Sieg verhilft:
„Der Tod wird nicht mehr sein, keine Trauer, keine Klage, keine Mühsal. Denn was früher war, ist vergangen…Seht, ich mache alles neu.“ (Offb. 21, 4-5)
Allerseelen ohne diesen österlichen Glauben würde unseren Verstorbenen lediglich ein sehr dürftiges ‚Leben‘ in unserem Gedächtnis bewahren.
Nach kurzer Zeit schon erlischt dieses Gedenken.
Spätestens dann also ist der Tod endgültig.
Aber genau dagegen steht unverrückbar die Botschaft Jesu: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt, und jeder, der lebt und an mich glaubt, wird auf ewig nicht sterben.“ (Joh. 11, 25-26)

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