Monatsarchiv: Oktober 2014

Zukunftsbild

ZukunftsbildNeues Zukunftsbild des Erzbistums Paderborn

Mit einem Diözesanen Forum endete am Samstag, 25. Oktober 2014, der zehnjährige diözesane Prozess „Perspektive 2014“ im Erzbistum Paderborn. Zu der Veranstaltung am Vortag des Herbstlibori-Festes, die in der PaderHalle sowie im Hohen Dom stattfand, wurden über 500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in Paderborn erwartet. Erzbischof Hans-Josef Becker setzte an diesem Tag das neue Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn in Kraft, das beschreibt, in welche Richtung sich die Erzdiözese in den kommenden Jahren entwickeln soll.

Das Zukunftsbild für das Erzbistum Paderborn ist keine Sammlung von Regelungen, vielmehr eine Richtungsanzeige für die Entwicklung des Erzbistums in den kommenden Jahren. Es beschreibt grundlegende Haltungen, die für eine gute Zusammenarbeit im Erzbistum Paderborn entscheidend sind, sowie theologische und pastorale Leitmotive, die künftig im Vordergrund stehen sollen. Mit der Veröffentlichung des Zukunftsbildes startet im Erzbistum Paderborn zugleich eine mehrjährige Aneignungsphase. Sie dient dazu, die Aussagen des Textes umzusetzen, aber auch zu überprüfen, zu vertiefen und fortzuschreiben.

Weitere Infos zum Zukunftsbild

Hirtenbrief von Erzbischof Becker zum Diözesanen Forum 2014

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Eingeordnet unter News Erzbistum Paderborn

Gebt Gott…

„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört.“ (Mt 22,21)
Die eigentliche Botschaft, die eigentliche Frage ist:
Gebe ich Gott, was Gott gehört?
Gott hat uns unser Leben geschenkt.
Gott zu geben, was ihm gehört, heißt in der Gegenwart Gottes zu leben.
Gott zu geben, was ihm gehört, heißt nichts anderes, als Gott Zeit zu schenken, für ihn Zeit zu verwenden.
Etwa die Zeit des Morgengebetes, Zeit des Tischgebetes, Zeit des Gottesdienstes, Zeit der Anbetung, Zeit des Tagesrückblickes und des Abendgebetes, Zeit für die Beschäftigung mit seinem Wort, Zeit für …
Wenn Gott uns schon das Leben geschenkt hat, dann müsste es selbstverständlich sein, dass wir ihm auch genügend Zeit schenken.
Zeit für Gott zu haben, ist eine Antwort auf das Geschenk des Lebens.
Es geht einfach darum, dass wir auch im Alltag immer wieder an Gott denken, dass er eine Wirklichkeit ist, die auch im Alltag vorkommt.
„Gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört!“
Was werden wir Gott heute schenken?

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Eingeladen

In jener Zeit erzählte Jesus den Hohenpriestern und den Ältesten des Volkes das folgende Gleichnis: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem König, der die Hochzeit seines Sohnes vorbereitete. Er schickte seine Diener, um die eingeladenen Gäste zur Hochzeit rufen zu lassen. Sie aber wollten nicht kommen. Da schickte er noch einmal Diener und trug ihnen auf: Sagt den Eingeladenen: Mein Mahl ist fertig, die Ochsen und das Mastvieh sind geschlachtet, alles ist bereit. Kommt zur Hochzeit! Sie aber kümmerten sich nicht darum, sondern der eine ging auf seinen Acker, der andere in seinen Laden, wieder andere fielen über seine Diener her, misshandelten sie und brachten sie um. Da wurde der König zornig; er schickte sein Heer, ließ die Mörder töten und ihre Stadt in Schutt und Asche legen. Dann sagte er zu seinen Dienern: Das Hochzeitsmahl ist vorbereitet, aber die Gäste waren es nicht wert, eingeladen zu werden. Geht also hinaus auf die Straßen und ladet alle, die ihr trefft, zur Hochzeit ein. Die Diener gingen auf die Straßen hinaus und holten zusammen, die sie trafen, Böse und Gute, und der Festsaal füllte sich mit Gästen. (Mt 22,1-10)

Die Einladung Gottes geht an sein Volk durch die ganze Geschichte hindurch bis auf den heutigen Tag. Sie richtet sich auch an einen jeden von uns.
Die entscheidende Frage ist:
Bist Du bereit, diese Einladung Gottes zu seinem Festmahl anzunehmen, oder liefert Dir Dein „Alltag“, dein „Acker“ und alles andere Entschuldigungen: „Leider“ kann ich nicht kommen.
Allzu leicht sind wir von der Abwechslung und von der Ablenkung verführt.
Wir brauchen nur den Knopf an der Fernbedienung zu drücken und schon sind wir dem Eigenen enthoben.
Es macht weniger Mühe, sich von anderen unterhalten und denken zu lassen, anstatt sein Eigenstes auszuhalten und es auf eine neue Weise zu finden.
Aber die Frage bleibt, ob es uns auf Dauer zufrieden macht.
Im Grunde geht es dabei darum, die Sensibilität dafür zu wecken, wie man 
vom Oberflächlichen zum Bedeutungsvollen, vom Minderwertigen zum Kostbaren, mit anderen Worten von den Nebensächlichkeiten zu Christus kommt.


 

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Dank an Gott

Der Dank an GApfelzweigott für die Früchte der Erde öffnet uns den Horizont auf eine größere Wirklichkeit hin.
Und die wird uns bewusst, wenn wir unser Leben in den Blick nehmen.
Wir erkennen Situationen und Lebensstationen, in denen Menschen eine wichtige Rolle spielen.
Menschen, die mit unserem Leben zu tun haben, mit unserem Werdegang.
Menschen, die uns geholfen haben, zu wachsen und zu reifen.

Und dabei wird uns deutlich, dass unser Leben nicht nur auf Leistung beruht.
Wenn wir uns wahrnehmen, wenn wir unser Leben betrachten, dann werden wir es spüren, dass wir uns verdanken.

Die Liebe und Güte, das Wohlwollen und die Achtsamkeit, aber auch das Erbarmen und Verzeihen vieler Menschen hat uns auf unserem Lebensweg geprägt und geformt.
Wir sind beschenkt durch das, was wir von anderen erhalten haben.

Und nicht zuletzt sind wir beschenkt durch das, was uns von Gott her zuwächst.
Und daher dürfen wir auch einmal fragen:
Danken wir Gott auch immer wieder dafür, dass wir glauben können?
Dass wir in einer Gemeinschaft von Glaubenden geborgen und gehalten sind?
Sind wir froh und brennt unser Herz für Gott?

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