Monatsarchiv: Juni 2014

Spatz und Vertrauen

Verkauft man nicht zwei Spatzen für ein paar Pfennig? Und doch fällt keiner von ihnen zur Erde ohne den Willen eures Vaters.
Bei euch aber sind sogar die Haare auf dem Kopf alle gezählt.
Fürchtet euch also nicht! Ihr seid mehr wert als viele Spatzen.
Wer sich nun vor den Menschen zu mir bekennt, zu dem werde auch ich mich vor meinem Vater im Himmel bekennen. (Mt 10,29-32

Darauf kann ich mich verlassen.
Das lässt mich aufleben:
Es gibt etwas, jenseits aller Ängste und Nöte,
jenseits aller Gefährdungen und Befürchtungen,
jenseits aller Sorge und alles Dunklen –
es gibt etwas, auf das ich mich unbedingt, ohne Bedingungen, bedingungslos verlassen kann:
Eben diese sorgende Liebe des Vaters.
Darauf können wir uneingeschränkt vertrauen.
Und aus der Kraft dieses Vertrauens können wir aufrecht gehen,
können wir uns selbstbewusst zu Jesus Christus und seiner Botschaft bekennen.
Es gibt nichts Hilfreicheres, nichts Befreienderes,
das uns je zugesagt werden könnte.
„Fürchtet euch nicht!“

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Fronleichnam

„Deinem Heiland, deinem Lehrer“…
gepielt auf der Orgel Grevenbrück (alte Kemperorgel) Gemeinde und Orgel

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Dreifaltigkeit?!!

Ehre sei dem Vater und dem Sohn und dem Heiligen Geist.
Ehre sei dem einen Gott, der war und der ist und der kommen wird. (vgl. Offb 1,8)

Wie können Drei – Eins sein?
Mit dem Denken allein ist das nicht zu verstehen.
Wir alle haben jedoch glücklicherweise Erfahrungen, die über unser Denken hinausgehen und die für uns Menschen letztlich wichtiger sind als das Denken:
etwa Liebes-, oder Beziehungserfahrungen.
In der Liebe zu einem anderen können wir Einheit, ja Einssein erfahren.
Dabei ist wichtig, dass sich zwei Personen wirklich begegnen, nicht vereinzelt bleiben, aber gleichzeitig ihr unverwechselbares Sein behalten.
Es geht um gegenseitige Beziehung, die den Partner so annimmt und sein lässt, wie er ist.
Und doch geschieht ein gemeinsames Aufgehen in einer höheren Einheit, ohne Auflösung des Eigenen.
Von Gott glauben wir eine solche Liebesbeziehung in Vollendung.
Sein Wesen ist Liebe. Deshalb können auch die drei Personen Vater, Sohn und Heiliger Geist, EIN Gott sein.

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Gebet

Als Jesus in den Himmel aufgenommen war, kehrten die Apostel vom Ölberg, der nur einen Sabbatweg von Jerusalem entfernt ist, nach Jerusalem zurück. Als sie in die Stadt kamen, gingen sie in das Obergemach hinauf, wo sie nun ständig blieben: Petrus und Johannes, Jakobus und Andreas, Philippus und Thomas, Bartholomäus und Matthäus, Jakobus, der Sohn des Alphäus, und Simon, der Zelot, sowie Judas, der Sohn des Jakobus. Sie alle verharrten dort einmütig im Gebet, zusammen mit den Frauen und mit Maria, der Mutter Jesu, und mit seinen Brüdern. (Apg 1,12-14)

Mögen auch wir immer wieder die Erfahrung machen:
Im Gebet, im Gottesdienst, bei der Eucharistie, beim Empfang der hl. Kommunion begegne ich einer lebendigen Person, die mich liebt und mir hilft:
Jesus Christus.
Danken wir ihm für alles, was er uns immer wieder schenkt. Bitten wir ihn, dass er uns hilft in den Dingen, die uns gerade auf dem Herzen liegen.
Sagen wir zu ihm: Ich möchte meinen Weg mit dir gehen.

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