Monatsarchiv: Januar 2014

Berufen!

Als Jesus am See von Galiläa entlangging, sah er zwei Brüder, Simon, genannt Petrus, und seinen Bruder Andreas; sie warfen ihre Netze in den See, denn sie waren Fischer. Da sagte er zu ihnen: Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischern machen. Sofort ließen sie ihre Netze liegen und folgten ihm. (Mt 4,18-20)

Jesus ruft Menschen „von ihren Netzen weg“ – was ja soviel heißt wie:
Menschen, die mitten im praktischen Leben stehen. Menschen, die alles andere als Fanatiker sind – sondern ganz im Gegenteil oft genug eher Zweifelnde, Fragende, Halbherzige wie wir auch!
Und er verkündet kein Aktionsprogramm kein Thesenpapier, keinen Pastoralplan, sondern das Evangelium vom Reich Gottes – die Gewissheit also, dass Gottes Reich nahe ist und Menschen sucht, die ihm Raum geben, die sich dafür hergeben, dass Gottes Friede Gestalt annehmen kann.

„Folgt mir nach!“
Jesus sucht keine blinde Gefolgschaft, sondern Menschen, die Gottes Reich und Gottes Willen über ihren eigenen stellen.

Auch uns spricht Jesus an und lädt uns ein:
„Kommt her, folgt mir nach! Ich werde euch zu Menschenfischer machen!“
Wo sind heute Menschen, die nach Halt suchen und Hilfe brauchen? Wie können wir ihnen helfen? Was können wir tun?
Und vielleicht komme auch ich in eine Situation, in der ich froh bin, dass es auch heute Menschenfischer ganz im Sinne von Jesus gibt, die mir zurufen:
„Das Volk, das im Dunkel lebt, sieht ein helles Licht; über denen, die im Land der Finsternis wohnen, strahlt ein Licht auf.“

Daher dürfen wir uns freuen, zu ihm zu gehören.
Daher dürfen wir uns freuen über das Licht, das Jesus heute in unser Dunkel gebracht hat, und immer wieder bringt.
Freuen wir uns darüber, dass er jeden von uns brauchen kann, dieses Licht weiterzugeben.
Freuen wir uns und weichen wir der Frage nicht aus:
„Wo braucht er mich?“

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Kinderfreizeit 2014

„Komm mit, wir geh`n nach Bremen…“
Unter diesem Motto bietet der neu gegründete Pastoralverbund Lennestadt erstmals eine gemeinsame Ferienfreizeit für Kinder im Alter von 9 bis 13 Jahren vom 26. Juli bis 4. August 2014 an.
Unser Ziel ist das ehemalige Wasserschloss Clüverswerder, etwa 20 Km entfernt von der Hansestadt Bremen.
Dort, wo früher die Adeligen der Familien Clüver residierten, entstand vor etwa 25 Jahren ein gemütliches Selbstversorgerhaus, das mitten in der Natur liegt. Dort, wo sich Fuchs und Hase „Gute Nacht“ sagen, haben wir Platz für insgesamt 40 Kinder und ihre 10 Betreuer, die in unterschiedlich großen Mehrbettzimmern untergebracht sind.
Zum Haus dazu gehören u.a. ein Kaminzimmer, ein riesiges Parkgelände mit Lagerfeuerplatz, Fußball- und Volleyballfeld und ein großer Spielplatz mit unterschiedlichen Spielgeräten.
All dies lädt ein zu abwechslungsreichen Ferienaktivitäten wie Spiel und Sport auf dem weitläufigen Gelände, Bastelangeboten, Burgverteidigen, und Singstar, Lagerfeuer, Disco am Abend.
Daneben bietet die Umgebung einige reizvolle Ziele wie das Universum Bremen, den Heidepark in Soltau oder das Mercedes- Werk und das Weserstadion in Bremen, die wir in diesen Tagen ansteuern möchten. Die Anreise erfolgt mit der Bahn.
Wer also Freude am Verreisen hat, gerne mit anderen Kindern unterwegs ist und Spaß hat an gemeinsamen Unternehmungen sollte sich mit den Infoflyern, die in allen Kirchen in Lennestadt ausliegen, anmelden. Dort finden sich außerdem nähere Informationen über Anmeldeverfahren, Kosten usw. Infoflyer und Anmeldeformulare können ebenso hier abgerufen werden. Rückfragen sind möglich bei Gemeindereferentin Ute Henrichs, Tel. 02721-7154983.

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Leise

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Zeugen gesucht!

In jener Zeit sah Johannes der Täufer Jesus auf sich zukommen und sagte: Seht, das Lamm Gottes, das die Sünde der Welt hinwegnimmt. Er ist es, von dem ich gesagt habe: Nach mir kommt ein Mann, der mir voraus ist, weil er vor mir war.
Auch ich kannte ihn nicht; aber ich bin gekommen und taufe mit Wasser, um Israel mit ihm bekannt zu machen. Und Johannes bezeugte: Ich sah. dass der Geist vom Himmel herabkam wie eine Taube und auf ihm blieb.
Auch ich kannte ihn nicht; aber er, der mich gesandt hat, mit Wasser zu taufen, er hat mir gesagt: Auf wen du den Geist herabkommen siehst und auf wem er bleibt, der ist es, der mit dem Heiligen Geist tauft.
Das habe ich gesehen. und ich bezeuge: Er ist der Sohn Gottes. (Joh 1,29-34)

Es ist bemerkenswert, dass der Täufer ausdrücklich erwähnt: „Auch ich kannte ihn nicht“ (ebd. 31). Er tut es auffälliger Weise in diesen wenigen Sätzen des Evangeliums gleich zweimal.
„Auch ich kannte ihn nicht.“
Mit dieser Betonung macht er deutlich, dass er Ihn kennen lernen muss, dass ihm das nach und nach aufgegangen ist, mit wem er da in eine Begegnung kommt, dass er spürt:
Er ist derjenige, der von einer solchen Fülle des Geistes getragen ist, dass er damit die ganze Welt reinigen und anstecken kann.

Wie ist das eigentlich bei uns?
Lassen wir Jesus auf uns zukommen?
Spüren wir, wenn wir uns auf Ihn einlassen, dass hier wirklich der ist, der die Fülle des Geistes so stark in sich trägt, dass er die Macht des Todes durchbrechen konnte?

Spüren wir, dass er derjenige ist, von dem ein Prophet im Volk Israel schon gesagt hat: „Es ist zu wenig, wenn du nur mein Knecht bist, um die Stämme Israels – also eines Volkes – zu sammeln.
Nein, ich mache dich zum Licht für alle Völker, dass mein Heil bis an die Enden der Erde reicht“ (vgl. Jes 49, 6), weil er eben die Sünde der Welt weg tragen kann, also auch meine und so viele, viele andere.

Das dürfen wir immer tiefer in unser Herz eindringen lassen, so dass wir von der Kraft dieses Geistes angesteckt werden und sie weitertragen können.

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Gottes Segen für 2014

Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir gnädig. Der Herr wende sein Angesicht dir zu und schenke dir Heil. So sollen sie meinen Namen auf die Israeliten legen, und ich werde sie segnen. (Num 6,24-27)
Eigentlich könnte das ein Gebet sein, mit dem wir jeden Tag beginnen.
Verbunden mit dem Kreuzzeichen könnte es ein tragendes und prägendes Ritual für den Tagesanfang sein und es wird bestimmt dem Tag eine besondere Ausrichtung geben.
In diesem Sinn begleite der Herr das neue Jahr mit seinem Segen für Sie und Ihre Familie, für unsere Jungen und Alten, für die Gesunden und Kranken, für die Glaubenden und die Zweifelnden, für uns alle und für jeden Tag.

Ein gesegnetes Jahr 2014 wünscht Ihnen
das Pastoralteam des pastoralen Raumes Lennestadt


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