Monatsarchiv: April 2013

Unbezahlbar…

Pastor bonus (Pricilla-Katakombe, Rom)

„Meine Schafe hören auf meine Stimme; ich kenne sie, und sie folgen mir. Ich gebe ihnen ewiges Leben. Sie werden niemals zugrunde gehen, und niemand wird sie meiner Hand entreißen. Mein Vater, der sie mir gab, ist größer als alle, und niemand kann sie der Hand meines Vaters entreißen. Ich und der Vater sind eins.“ (Joh 10, 27-30)

Da ist also einer, bei dem brauche ich keine Angst zu haben, dass er mich abhängig machen will; dass er mich für unmündig hält wie ein „dummes Schaf“. Vielmehr befreit er mich von meiner Angst um mich selber. Bei ihm bin ich in guten Händen. Er will mich nicht vor seinen Wagen spannen; es geht ihm um mich.
Und er macht uns Mut, selber ein guter Hirt zu werden; jemand, der nicht aus ist auf Wolle und auf Fleisch; einer, der den anderen meint; einer, der nicht am anderen verdienen will, sondern der für ihn da ist. Das eigentliche Leben ist immer mehr, als man verdienen und bezahlen kann. Wir leben im letzten von dem, was wir nicht kaufen können. Wir leben vom Unbezahlbaren.
Mehr denn je fällt uns Christen heute die Aufgabe zu, diesen Sinn für das „Unbezahlbare“ wach zu halten. In dieser Aufgabe sind Christen durch niemand zu ersetzen. Wir sind gerufen, diesen Sinn für das Unbezahlbare wach zu halten; besser: für den Unbezahlbaren, für Jesus Christus.

 

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