Internationale Ministrantenwallfahrt 2018

Unter dem Leitwort „Suche Frieden und jage ihm nach“ findet vom 27.07. bis 03.08.2018 die internationale Ministrantenwallfahrt nach Rom statt. 70.000 deutsche und internationale Ministranten, und die Sonderaudienz mit Papst Franziskus werden die Fahrt zu einem ganz besonderen Erlebnis machen.
Auch der pastorale Raum Lennestadt beteiligt sich an dieser Wallfahrt.
Alle Ministrantinnen und Ministranten unseres Pastoralen Raumes ab 13 Jahren (Stichtag Geburtsdatum 27.07.2005) sind herzlich zur Teilnahme eingeladen.

Weitere Infos sind >hier< erhältlich.

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News – Gottesdienste

Den Pfarrbrief des Pastoralen Raumes Lennestadt finden Sie >hier<.

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Vertrauen

In jener Zeit erzählte Jesus seinen Jüngern das folgende Gleichnis:
Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Mann, der auf Reisen ging: Er rief seine Diener und vertraute ihnen sein Vermögen an. Dem einen gab er fünf Talente Silbergeld, einem anderen zwei, wieder einem anderen eines, jedem nach seinen Fähigkeiten. Dann reiste er ab. Nach langer Zeit kehrte der Herr zurück, um von den Dienern Rechenschaft zu verlangen. Da kam der, der die fünf Talente erhalten hatte, brachte fünf weitere und sagte: Herr, fünf Talente hast du mir gegeben; sieh her, ich habe noch fünf dazugewonnen. Sein Herr sagte zu ihm: Sehr gut, du bist ein tüchtiger und treuer Diener. Du bist im Kleinen ein treuer Verwalter gewesen, ich will dir eine große Aufgabe übertragen. Komm, nimm teil an der Freude deines Herrn! (Mt 25, 14-15.19-21)

Das Wort Talente hat es in unserem Wortschatz in die Alltagssprache geschafft. Daher ist es für uns offensichtlich, dass mit den Talenten, die wir von Gott anvertraut bekommen haben, innere Anlagen und Möglichkeiten gemeint sind, die es zu entfalten und auszubauen gilt.
Aber es geht auch durchaus noch tiefer. Gott vertraut uns auch andere Menschen an, das Geschick seiner Menschen legt er in unsere Hände. Uns sind viele Menschen anvertraut: Eltern, Kinder, Partner, Partnerin, Arbeitskollegen, Mitschüler, Chef, Mitarbeiter, Priester, Gemeinde…
Wir können uns gegenseitig beschenken, wir können einander das Leben mehren, und diesem Leben eine ganz neue Qualität geben. Wir können es! Und Gott baut darauf.
Und Christus hat uns noch viel mehr anvertraut: sein Wort, seine Wahrheit, das lebendige Brot. Und die Gaben des Geistes. Die kostbare Zeit unseres Lebens aber ist uns gegeben, damit wir lernen, an seine Liebe zu glauben und ihm zu danken.
Er baut darauf, dass das Vertrauen, das er in uns investiert, dass dieses Vertrauen Zinsen trägt.

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Weisheit

Strahlend und unvergänglich ist die Weisheit; wer sie liebt, erblickt sie schnell, und wer sie sucht, findet sie. Denen, die nach ihr verlangen, gibt sie sich sogleich zu erkennen. Wer sie am frühen Morgen sucht, braucht keine Mühe, er findet sie vor seiner Türe sitzen. Über sie nachzusinnen ist vollkommene Klugheit; wer ihretwegen wacht, wird schnell von Sorge frei. Sie geht selbst umher, um die zu suchen, die ihrer würdig sind; freundlich erscheint sie ihnen auf allen Wegen und kommt jenen entgegen, die an sie denken. (Weish 6,12-16

Kluge Menschen kennen wir alle, vielleicht gehört sogar der ein oder andere selber mit zu dieser Gruppe von Menschen. Aber Klugsein ist nur das eine.
Weise zu sein ist etwas ganz Anderes.
Wer klug ist, mag sich in vielen Dingen gut auskennen.
Wer weise ist, hat den Überblick über das, was wirklich wesentlich ist und zählt.
Der Weise blickt weiter, ist durch die Lebenserfahrung gereift und hat erkannt, was bleibend ist und was vergänglich ist. Weisheit kann man sich nicht erarbeiten, oder mit noch so großer Mühe erwerben. Weisheit ist letztlich Geschenk Gottes.
Für dieses Geschenk gilt es offen zu sein, darauf kann man sich vorbereiten, aber es ist nicht verdienbar.
Der kluge Mensch ist offen für die Weisheit, die von Gott kommt und die Gott allein schenkt.

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Diener

In jener Zeit wandte sich Jesus an das Volk und an seine Jünger und sprach:
Ihr aber sollt euch nicht Rabbi nennen lassen; denn nur einer ist euer Meister, ihr alle aber seid Brüder.  Auch sollt ihr niemand auf Erden euren Vater nennen; denn nur einer ist euer Vater, der im Himmel. Auch sollt ihr euch nicht Lehrer nennen lassen; denn nur einer ist euer Lehrer, Christus.
Der Größte von euch soll euer Diener sein.
Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Mt 23,1.8-12)

Eigentlich eine Selbstverständlichkeit:
in den entscheidenden Augenblicken des Lebens helfen weder Titel noch Einfluss noch Macht – da helfen allein Vertrauen, Hoffnung und Glaube.
Aber irgendwie scheinen wir Menschen so veranlagt zu sein, dass wir dies manchmal vergessen und auf falsche Sicherheiten bauen. Daran erinnert uns das Evangelium mit der Aussage Jesu: „Wer sich selbst erhöht wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden.“
Der einzige „Titel“, den Jesus gelten lässt, auch wenn er ihn nicht als solchen ausspricht, ist der des „Dieners“.
Er selbst hat uns den Dienst und das Dienersein vorgelebt; im seinem Sinne handeln heißt also, sich zum Diener machen. Wir dürfen uns ihn zum Vorbild nehmen.

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Kindsein

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie ihn nicht erkannt hat. Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir ihm ähnlich sein werden, wenn er offenbar wird; denn wir werden ihn sehen, wie er ist. Jeder, der dies von ihm erhofft, heiligt sich, so wie Er heilig ist. (1 Joh 3,1-3)

„Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es.“
Bei den Kindern können wir oftmals sehen, dass sie sowohl in der äußeren Erscheinung, als auch in ihrem Wesen, Züge der Eltern in sich tragen. Wir können an den Kindern erkennen, zu welcher Familie sie gehören.
Welch eine große Ehre ist es da, wenn wir Kinder Gottes sind!! Wir tragen göttliche Wesenszüge in uns! Wir tragen Spuren, Züge Gottes in uns!
Wir sind mit Gott eng verbunden, haben Anteil an Gottes Wesen und Art.
Das ist ein Riesen-Geschenk, eine große Gabe, eine Gnade, die uns Christen geschenkt ist und für die wir dankbar sein dürfen.
Daher kann es uns eine Ehrenaufgabe sein, die Spuren Gottes in uns freizulegen: seine Barmherzigkeit, seine Güte, seine Liebe…
Am Hochfest Allerheiligen feiern wir Menschen, die diese Spuren Gottes in sich in besonderer Art und Weise gefunden, freigelegt und gepflegt haben. Die das Geschenk Gottes behutsam ausgepackt und ihm einen Ehrenplatz im eigenen Leben gegeben haben.
Wir erinnern uns daran, dass auch wir zur Heiligkeit berufen sind.

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Auf der Suche

In jener Zeit, als die Pharisäer hörten, dass Jesus die Sadduzäer zum Schweigen gebracht hatte, kamen sie bei ihm zusammen. Einer von ihnen, ein Gesetzeslehrer, wollte ihn auf die Probe stellen und fragte ihn: Meister, welches Gebot im Gesetz ist das wichtigste? Er antwortete ihm: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit all deinen Gedanken. Das ist das wichtigste und erste Gebot. Ebenso wichtig ist das zweite: Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. An diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz samt den Propheten. (Mt 22,34-40)

Ganz klar und eindeutig führt Jesus alles auf den einen Urgrund zurück. Er konzentriert es, wie in einem Brennglas: Wir sollen Gott lieben, von ganzem Herzen und mit all unseren Gedanken. Und diese Liebe verwirklicht sich darin, dass wir den Anderen lieben, wie uns selbst.
„Mit all unseren Gedanken“ – Aber wo sind unsere Gedanken?
Sie sind oft mit so Vielem beschäftigt, sind oft flatterhaft und oberflächlich, sind im Alltag gefangen, aber sind sie auch auf der Suche nach Gott?
Sind wir auf der Suche nach Gott mit allen unseren Gedanken, mit jeder Faser unseres Lebens?
„Freuen sollen sich alle, die den Herrn suchen. Sucht den Herrn und seine Macht, sucht sein Antlitz allezeit.“ (Ps 105,3-4)
Sind wir heute Gottsucher?

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Gottes Bild leuchten lassen

Steuermünze zur Zeit Jesu

Steuermünze zur Zeit Jesu

In jener Zeit kamen die Pharisäer zusammen und beschlossen, Jesus mit einer Frage eine Falle zu stellen. Sie veranlassten ihre Jünger, zusammen mit den Anhängern des Herodes zu ihm zu gehen und zu sagen: Meister, wir wissen, dass du immer die Wahrheit sagst und wirklich den Weg Gottes lehrst, ohne auf jemand Rücksicht zu nehmen; denn du siehst nicht auf die Person.
Sag uns also: Ist es nach deiner Meinung erlaubt, dem Kaiser Steuer zu zahlen, oder nicht? Jesus aber erkannte ihre böse Absicht und sagte: Ihr Heuchler, warum stellt ihr mir eine Falle? Zeigt mir die Münze, mit der ihr eure Steuern bezahlt! Da hielten sie ihm einen Denar hin. Er fragte sie: Wessen Bild und Aufschrift ist das? Sie antworteten: Des Kaisers. Darauf sagte er zu ihnen: So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört, und Gott, was Gott gehört! (Mt 22,15-21)

„Wir sind geschaffen als Abbild Gottes, ihm ähnlich (vgl. Gen 1,26). Du, mein Christ, bist ein Mensch; du bist also eine Münze aus dem göttlichen Schatz, du bist ein Denar mit dem Bild und der Aufschrift des göttlichen Herrschers. Mit Christus frage ich dich: „Wessen Bild und Aufschrift ist das?“ Du antwortest: Es ist Bild und Aufschrift Gottes. Dann frage ich weiter: Warum gibst du dann Gott nicht, was ihm gehört?
Wenn wir aber wirklich ein Bild Gottes sein wollen, müssen wir Christus ähnlich werden; denn er ist das Bild der Güte Gottes und „das Abbild seines Wesens“ (Hebr 1,3); alle aber, „die er im voraus erkannt hat, hat er auch dazu bestimmt, an Wesen und Gestalt seines Sohnes teilzuhaben“ (Röm 8,29).
Wer also in seinem Leben und Verhalten, wer in seinem Tugendwandel Christus ähnlich und gleichförmig ist, der stellt wirklich das Bild Gottes dar.“
(Hl. Laurentius von Brindisi)

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